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Aus: SoSo, Soest, im April 2005
Ankündigung Konzert Sixth revelation am 15.04.05 Bürgerzentrum Soest

" Ihr anspruchsvoller, breitgefächerter Roots Reggae mit zeitgemässen Einflüssen setzt sich wegen seiner Tanzbarkeit und seiner Charts-tauglichen Stücke sofort in den Gehörgängen fest! Die seit einem Jahrzehnt regelmäßig in Bayern weilenden Jamaikaner haben vor 2 Jahren beim Altstadtfieber ihre live-Tauglichkeit bewiesen - und übrigens auch ihre CD "live im Studio" eingespielt. das ist bei den durchaus anspruchsvollen Arrangements, der Detailverliebtheit vieler ausgefeilter Passagen und des superben Sounds, sehr bemerkenswert! Der Kern der Truppe jammt seit der Schulzeit, seit über 20 Jahren miteinander. Vielleicht ist am "Feel Positive"-Touch (Think Reality") und dem erfrischenden Songwriting auch die "Schule" jamaikanischer Hotel Auftritte "schuld", wo sie alle Stilarten spielen können mussten (hört mal die bluesige Guitar in "Where is your heart"), sicherlich aber auch das Aufwachsen in der spannenden Zeit der Transformationen von Ska über Rocksteady zum Roots Reggae bis zu Dance Hall oder Ragga. Dass sie acuh vor größerem "richtigen" Reggae-Publikum überzeugen können, beweisen sie auf ihren alljährlichen Touren und Festivals. "


Aus: Neumarkter Nachrichten vom 19. Juli 2004

"Good Vibrations" der Rastafari
Reggae-Party der Gauweilers mit Sixth Revelation in der Jurahalle

NEUMARKT (kwi) - "Good Vibrations" erfüllten beim Reggaekonzert der "Gauwailers" und Sixth Revelation" die Kleine Jurahalle.

Für Veranstalter Erich Ulrich war es der perfekte Gig: Seine Schützlinge "The Gauwailers" begeisterten mit vollem Einsatz. Der Hauptakt, die jamaikanische Rastaformation "Sixth Revelation", ließ das Publikum in Trance tanzen. Kurz: Peace, Love and Happyness bestimmten die Party des ausgelassenen Reggaevolkes in der Kleinen Jurahalle.
...
"Sixth Revelation schufen echte Reggae-Atmosphäre und schenkten dem Publikum für einen Moment das Gefühl ganz weit weg zu sein. Politische Lyrics gab es bei ihnen nicht. Leichtere Kost von Freundschaft, Feeling und Frieden gab dem tanzhungrigen Publikum, was es wollte. "Wir kümmern uns um unsere eigenen Angelegenheiten und die Politiker sollen ihren Job machen", erklärt der Bassgitarrist Bassie Williams im Gespräch mit der NN die Einstellung seiner Band. "Unsere Message ist Love, Peace and Harmony", fügte Drummer Dasha Williams hinzu.

Songs wie "Bridges" ermahnen alte Freundschaften nicht zu vergessen. Echter jamaikanischer Positivismus sind die Lyrics von "Can you Feel it?". Auf deutsch würde die Frage soviel heißen wie, kannst  du die Freude des Lebens spüren? "Fühlst du den Sonnenschein? The good Vibrations?" lachte Sänger Papa D. Johnson. "Fazit: Auch in schlechten Zeiten soll man das Gute im Leben sehen," erklärt uns Papa D. die Message des Songs. Der TRaum vom "Sunshine Reggae" wurde wahr.
....




Schwarzwälder Bote, 06.09.2004, von Felicitas Schück

Jamaika-Feeling live mitten in Villingen
"The Sixth Revelation" begeistern

Villingen-Schwenningen. Sie nennen sich "Sixth Revelation", das heißt, "Die sechste Offenbarung ". Und eine Offenbarung war die Live-Musik auch, die die vier Musiker aus Montego Bay/Jamaika beim Innenhoffestival in Villingen-Schwenningen auf die Bühne brachten. Nicht nur das vom Programmheft versprochene "wahre Sommer-Sonne-Feeling", sondern wirklich musikalische Weltklasse wurde geboten . "The Sixth Revelation" gilt als eine der besten zeitgenössischen Reggaebands und verbindet traditionelle Reggaeklänge mit Dancehall und "Original Reality" .

Die vier Musiker touren sonst in größeren Städten, in Europa , Japan, und den USA.
"Hier die Nacht ist richtig toll", meint Bassist Bassie im Anschluss an das Konzert, das aus Lärmschutzgründen um kurz nach 22 Uhr und mehrerern Zugaben an das im Innenhof tanzende Publikum beendet werden mußte.

Seit zehn Jahren touren die Musiker in Europa, die CDs werden im Winter in Jamaika produziert. "Music for the world" ist der Untertitel des Konzerts. Und das ist es auch. Die Live-Musik erreicht eine Super-Qualität, die Songs mit eingängigen Melodien sind getragen von unbändiger Lebensfreude. Frieden und Liebe ist die Botschaft der Texte, die zum Teil religiöse Spiritualität entwickeln, wie bei "Mystic Time" und "Think Reality".

"Bis auf die zwei Bob Marley-Songs, die wir gespielt haben, sind sie alle selbst geschrieben", erzählt Bassie. Papa D (Lead Vocals) und Tolla (Keyboards) texten. Es entstehen Songs wie "Cool Virbration", "Mystic Time" oder "Walking on the Rainbow", die sich sofort einprägen. Die Musik komponieren alle zusammen. Zu hören war anspruchsvoller, vielseitiger Reggae von zeitgemäßem Anspruch und trotzdem zugleich von alter Schule.: Roots Reggae, Raggamuffin, Lovers Rock und Dancehall. Unterhaltsame eingängige und tanzbare Musik, "music from our hearts to your soul" eben, wie Papa D es formuliert.

Die vier Jamaikaner, die sich bereits seit der Schulzeit kennen, haben schon zusammen mit Nina Hagen gespielt, sind mit DJ Bobo aufgetreten, in der Schweiz, Italien und in Berlin gaben sie Konzerte, waren beim chiemsee Reggae Summer und beim Summer Jam in Köln. "DIe GRöße des Ortes ist nicht entscheidend", sagt Bassie, sondern die Stimmung, das "feeling" das entsteht, wenn zwischen Band und Publikum Einklang hergestellt wird. Die beim Konzert gespielten Stücke sind unter dem Titel "Walking on the Rainbow" auch als CD erhältlich.




Aus: Musiker Magazin, Fachzeitschrift für Rock & Pop Musiker, 03/2004, Plattenkommentare

Dieser Longplayer bietet Reggae vom Feinsten. 15 Titel lassen es Sommer werden. Authentische  Musik - kein Wunder, denn diese Band kommt aus Jamaika.
Spaß macht auch der Folk-Klassiker "We Shall Overcome" im Reggae-Mantel.
Anhören und gute Laune bekommen.
K.M.


Kundenrezension bei www.amazon.de zum Album "Walking On The Rainbow"

5 Sterne; Reggae vom Feinsten!, 1. September 2003
The Sixth Revelation stellt meiner Meinung nach alle anderen Reggae-Bands in den Schatten. Dies beweisen sie vor allem immer wieder auf ihren Live-Auftritten. Sie sorgen innerhalb von Minuten für gute Laune und eine tanzende Menge. Das Album "Walking on the Rainbow" enthält eine grosse Auswahl an hervorragenden Reggae-Songs verschiedener Art, die allesamt ins Ohr und in die Beine gehen. Absolut empfehlenswert!



Aus: Westfalenpost vom 19.05.2003
Bericht: Klaus Bunte


Rastazöpfe und rockende Barden
...
Gut vorgeheizt hatte zuvor schon das Reggae-Quartett "Sixth Revelation". Jamaikanischen Flair brachten die vier Rastazöpfe schon dadurch mit, dass es ausnahmsweise einmal keine der zahllosen Band war, die aus einem Original-Jamaikaner und einer Handvoll deutscher Bleichgesichter bestehen, sondern aus gleich vier Bob-Marley-Abziehbildern. Da wurde dann auch im Publikum die eine oder andere Jamaika-Flagge und so manche Rastalockenmähne im Rhythmus geschwenkt.
Als Zugabe durfte eine Hymne aus Marleys Feder nicht fehlen: "No Woman No Cry". Und alle sangen mit.



Aus: Oberhessische Presse vom 25.03.2003
Bericht: Benjamin Beitlich

250 Fans im Reggae-Fieber
"Sixth Revelation" holten den Sommer ins KFZ


Marburg. "Be allright" sangen die Zuschauer im Chor zu einer Cover-Version von Bob Marleys Reggae-Klassiker "Don't Worry". Und so war für die 250 Reggae-Fans am Samstagabend im KFZ auch alles gut.
Die Stimmung beim Auftritt der Rastafari von "Sixth Revelation" war aufgeheizt: Dem kalten Wetter setzten sie fast 2 Stunden lang sonnigen Reggae aus Jamaika entgegen und holten so den Sommer nach Marburg. Die meisten Zuschauer bewegten sich im Takt der entspannten Rhythmen.
Von weither waren die Reggae-Fans angereist. Für Manfred Arndt (45) aus Hannover ist Reggaemusik ein Lebensgefühl. "Bei keiner anderen Musik tanzen so viele Leute", erklärte er. Ivo Hees (16) aus Marburg hat kürzlich den Reggae für sich entdeckt. Er war begeistert von der Musik der vier Jamaikaner. "Die Stimmung bei Reggae-Konzerten ist immer ziemlich entspannt", meint Elisa Oechsner (18) aus Marburg. Auch sie war rundum zufrieden: "Das Eintrittgeld hat sich auf jeden Fall gelohnt."
Zu Coverversionen wie dem Cat-Stevens-Hit "The first cut is the deepest" oder dem Titellied ihres neuen Albums "Walking on the rainbow" sangen die Fans lautstark mit.
Papa D Johnson, der Frontsänger der Band, war eifrig um "Cool Vibrations" bemüht. Mit Sätzen wie "Reggae hilft in allen Lebenslagen" heizte er die ohnehin gute Stimmung weiter an. "Manchmal" sagte Bassist Bassie Williams nach dem Konzert, "mussten wir uns ganz schön bremsen, damit die Stimmung nicht überschlug, denn das, was wir den Fans an guter Stimmung vermittelten, bekamen wir doppelt zurück".
Das kalte Wetter sei das einzige, was ihnen an Deutschland nicht gefalle, meinte der ziemlich abgekämpfte Bassist. Dabei kennen sie Deutschland gut: Seit Jahren touren sie regelmäßig durch die Republik. "Am liebsten sitzen wir in einem warmen Raum und schauen uns die Winterlandschaft durch  ein Fenster an", sagte Bassie Williams lächelnd.
Mit dem Konzert am Samstag haben sie in Marburg jede Menge neue Fans gewonnen: Nach zahlreichen Zugaben klatschte Papa D. Johnson unzählige Hände, die ihm die Zuschauer entgegenstreckten.




Aus: Chiemgau Land und Leute, Heft 5/2002, Okt,Nov
Bericht: Siegi Huber,
www.siegi-huber.de


"Walking on the rainbow", echte Reggae - Musik direkt aus Traunreut

365 Tage im Jahr Sonne, weiße Strände mit Palmen und ein cooles Feeling. So würde man spontan die Heimat des legendären Reggae - Musikers Bob Marley, Jamaika beschreiben.
Im Sommer angeneh-mes, manchmal heißes Wetter, doch auch viel Regen und im Winter Minusgrade und Schnee, das ist seit zehn Jahren die Heimat von Sixth Revelation. Die Band hat ihre Zelte in Traunreut aufgeschla-gen. Auslöser war das erste Chiemsee - Reggae - Festival in Chieming. "Das war eine total verregnete Veranstaltung", erinnert sich Drummer Dasha Williams. "Wir waren gerade auf einer Welttournee und die dafür zuständige Agentur war in Alten-markt. Mit der haben wir einige Projekte in Deutschland gestartet und deshalb blieben wir hier." Sixth Revelation gehört zur ersten Garde der Reggaemusik. Die Wurzeln der Band begannen bereits in der Schule in Manchester auf Jamaika. Bereits in dieser Zeit konnte jeder schon ein Instrument und nach der Schulzeit beschlossen sie eine Band zu gründen. Zu-nächst hieß die Gruppe aber "Salzburg - Connection", den Namen der Mozartstadt hatten sie zufällig aufgeschnappt. Später, als sie in Hotels auf Jamaika spielten, änderten sie den Namen in Sixth Revelation. Bald rissen sich die Hotelmanager auf der Karibikinsel um die fünf Musiker, deren Stärken ihre dynamischen Live - Auftritte sind. 1986 tourte die Band sechs Monate durch Japan, dort schafften sie den Durchbruch. "Unser Erfolg liegt daran, dass wir Original - Reggae - Musik spie-len", sagt Bassie Williams. "Wir machen Roots - Reggae, wir machen Dancehall - Reggae und das was dazwischen ist."  Schnell erkannte die Band ihre Chancen in Europa, es gab zwar viele, die Reggae spielten, aber das war definitiv nicht der echte Reggae. Für Tola Williams sind es vor allem die Texte ihrer Musik. Hauptsächlich den Frieden wollen sie unterstützen. Reggae ist Gefühlssache, so das Credo der Musiker. "Wenn du zu Reggae tanzt, dann fühlst du diese Musik ganz intensiv." Die meisten Texte der Band schreiben Papa D. Johnsen und Tolla Williams, die Musik wird von allen gemeinsam komponiert.
Daraus entstand auch die neue CD "Walking on the raibow" mit der Single - Auskopplung "Cool Vibration", ein Titel, der auch beim allergrößten >Langweiler< Sommergefühle entstehen läßt. Sixth Revelation steckt momentan voller Pläne. So steht eine große Europa - Tournee an. Aber auch in unserer Region ist die Band ein gern gesehener Gast, wie jüngst im Rockhouse in Salzburg. In Traunreut sind Papa D., Dasha, Bassie und Tolla mittlerweile richtig zu Hause und fühlen sich wohl. "Wir kennen eine Menge Leute hier und über die Jahre haben sich einige schöne Freundschaften ergeben. Der Chiemsee ist in der Nähe, wenn wir nicht unterwegs sind, grillen wir mit Freunden im Garten. Für den Winter hier sind wir gewappnet, wir kaufen uns jedes Jahr dicke Stiefel und Kleidung. Wenn es zu kalt wird, können wir immer noch unsere Familien in Jamaika besuchen", erklärt Dasha.
  Auch mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus hatten Dasha und seine Freunde noch keine negativen Erlebnisse. "Wir machen die Musik, die Leute sind dabei glücklich. Weißt du, auf Jamaika gibt es ein Motto: >Von überall her, aber ein Volk.< Wir kennen so was nicht, auch hier im Chiemgau und sonst wo nicht. Schau, die Leute sind so nett, vor kurzem ist eine Gruppe Fans fast 16 Kilometer zu Fuß gelaufen, nur um uns zu spielen zu sehen." Allerdings eines haben die Musiker bisher in Bayern verpaßt- einen schönen Biergarten - Besuch mit einer schönen Maß Bier. "Das wird's wohl auch nicht geben", lacht Tolla, "wir mögen kein Bier."
 



Kundenrezension bei www.amazon.de zum Album "Walking On The Rainbow"

5 Sterne, Klasse Cd
Ich habe diese Band nur Live gesehen, und ich muss sagen ich war sehr positiv überrascht, da ich sie davor gar nicht kannte. Sixth Revelation bringen echt gute Sommerlaune mit ihren Liedern rüber und und sind Live der Hammer. Besonders gut ist die derzeitige Single "Cool Vibration" und der Namensgeber "Walking On A Rainbow". Die Palette reicht von langsameren Liedern bis hin zu Dancehall-Krachern und klassischem Reggae.

Ich kann diese CD nur empfehlen



Esslinger Zeitung vom  24./25. Aug., 29. Aug. und 02. Sep. 2002 zum Forest Jump Festival

24./25. Aug. 2002
Internationale Stars am Waldrand
Aichwald: Algerier Hamid Baroudi und "Sixth Revelation" aus Jamaica spielen beim Forest Jump

.... Reggae bildet traditionell den Abschluss des Forest Jump. Da wird es in diesem Jahr heiß her gehen mit der Reggae-Band "Sixth Revelation", versprechen die Veranstalter. Die Musiker aus Jamaika haben schon Titelsongs für das Chiemsee Reggae Festival und das Summer Jam Festival in Köln, die Mekkas der Reggae-Szene, geschrieben und gespielt. Mit ihrer Version des Songs "The first cut is the deepest" schaffte es die Band 1995 unter die Top 20 der Charts. Beim Openair auf dem Schurwald wollen "Sixth Revelation" mit Roots-Reggae und Songs aus ihrem brandneuen Album für ein Tanzfeuerwerk sorgen.
....

29. Aug. 2002
Aichwald: Veranstalter des Forest Jump wollen musikalische Qualität zu günstigen Preisen liefern

... Und mit Hamid Baroudi und der jamaicanischen Reggae-Band "Sixth Revelation" engagierten sie international bekannte Künstler für eine erschwingliche Gage, erklärt Harald Schaich.

World Music und Reggae bilden schon immer Schwerpunkte beim Forest Jump. ...
... "Sixth Revelation" sei "die beste Reggae-Band, die wir bisher hatten". Die Jamaicaner "haben den Vorteil, dass sie in München wohnen". Ein Engagement hängt also nicht davon ab, ob sie auf Tournee sind. Trotzdem bezeichnet Schaich es als "Glücksfall, dass die da sind in diesem Jahr". Schließlich zählen "Sixth Revelation" zu den gefragten Bands.
...

02. Sep. 2002
... Am Ende der musikalischen Reise folgte in guter Tradition des Festivals Reggae. "Sixth Revelation" , keine  Unbekannten mehr in der Region, brachten karibisches Flair in die Kühle der Nacht - und das Publikum noch einmal so richtig in Fahrt.
...




Reggae im Ruhrgebiet, www.firstcreation.de

Nach fast drei Jahren endlich neue Vibes von Sixth revelation @home! „Walking on the rainbow“ ist das wohl bisher vielschichtigste Album der Wahl-Bayern aus Jamaica. Man trifft Ragga-Disco-Gospel-funky-Klänge, ohne daß sie ihren einzigartigen Roots Style verlassen. Für Abwechslung ist also gesorgt, bei nebenbei sehr gutem Sound. Klar, auch diesmal gibt Papa D. an den Vocals wieder alles, mir gefällt da besonders „Bridges“. Mit „Mystic Times“ legen sie gleich voll los, bevor er kommt: der Sommerhit 2002; „Cool Vibration“ (besonders gut bei 30° C und Volume max.). Insgesamt also voll gelungen, da kann man nur gespannt sein auf Ihre Live-Show mit diesen Tracks!



X.press online Magazin von www.planet-x-music.de

Anspruchsvoller,  breitgefächerter Roots Reggae zeitgemässen Einflüssen. Setzt sich wegen seiner  Tanzbarkeit und seiner „earcachting“,  „poppigen“ Hooklines  sofort in den Gehörgängenen fest! Die seit 10 Jahren in Bayern weilenden Mo-Bay stammenden Jamaikaner, die  das bayerische Landleben als Relaxing- und Rückzugszone nutzen , haben die Tracks „live“ im Studio eingespielt. Das ist bei den durchaus anspruchsvollen Arrangements, der Detailverliebtheit vieler ausgefeilter Passagen, und des superben  Sounds, sehr sehr bemerkenswert! Erklärbar sicherlich auch durch das „Zwanzigjährige“, denn der Kern der Sechser jammt seit der Schulzeit miteinander, anfangs unter dem Namen „Salzburg Connection“ (sic). Wenn wir schon dabei sind: SR sind  k e i n e  Familienband, sondern es gibt unter den vier Williams „nur“ das Brüderpaar Dasha (drums) und Tolla an den Keys. Tieftöner „Bassie“ und Gitarrist Phil sind „unabhängige“ Williams(se).
Vielleicht ist am  „Feel Positive“- („Think reality“) Touch und dem erfrischenden Songwriting auch die „Schule“ jamaikanischer Hotel Auftritte „schuld“, wo sie  a l l e  Stilarten spielen können mußten (hört mal die bluesige Guitar  in „Where is your heart“)  , sicherlich aber auch das Aufwachsen in der spannenden Zeit der Transformationen von Ska über Rock Steady zum Roots Reggae bis zu Dance Hall oder Ragga. Dass sie auch vor größerem „richtigen“ Reggae-Publikum überzeugen können, beweisen sie nicht nur auf ihren alljährlichen Touren,  sondern jüngst auch beim Rototom Sunsplash  Festival. „Walking on the Rainbow“ ist übrigens das vierte Album (drei sind  zusammen mit bisher 10 Singles auf der Band Web Site gelistet).
Bei Interesse am Besten direkt von der Band bestellen! Auf  der www. sixth- revelation.com  site  gibt es zudem Möglichkeiten per Audiosamples in etliche Tracks reinzuhören.

Anspieltipps: „Cool Vibration“, „We have life“, „Bridges“,  „Think realtiy“.



www.hinternet.de, CD-Rezensionen, 18.07.02, Roland Schmitt

Sieh an, es gibt ihn noch, den melodischen, altmodischen, aber liebenswerten Roots Reggae. Seit den frühen 1980er Jahren ist die ehemalige Schülerband aus einem jamaikanischen Kleinstädtchen aktiv, hieß ursprünglich Salzburg Connection (!) und taufte sich dann sinnvollerweise, getreu ihrer religiösen Bindung, bibelfest um ("6. Offenbarung").

In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Sextett um Leadsänger und Gitarrist "Papa D." Johnson, vor allem in Europa, eine beachtliche Fangemeinde aufbauen können, spielt regelmäßig auf Reggae-Festivals auch in Deutschland.
...
Das jüngste Album - mittlerweile wohl das vierte - ... "Walking On The Rainbow" ist ordentliche 77 Minuten lang und bietet abwechslungsreichen Pop-Reggae, hie und da mit Dub-Elementen unterfüttert. Auch dem Ska wird bisweilen die Reverenz erwiesen (wie z. B. in "Ram It"). Ansonsten gibt's Ohrwürmer zuhauf ( z. B. "Bridges", "Mystic Time"), die natürlich auch zum Tanzen animieren. Die Arrangements ... erinnern bisweilen an Third World oder Inner Circle. Manchmal nervt der dann zu dominante Keyboard- & Synthie-Einsatz. Inhaltlich wird natürlich "Jah the Almighty" gepriesen (u. a. "Chant"), es werden auch sonst gute Ratschläge gegeben und die Kraft der Liebe gefeiert. Eine Coverversion - "We Shall Overcome" - hätte man sich schenken können; funktioniert irgendwie nicht im Reggae-Rhythmus.

Alles in allem aber ist "Walking On The Rainbow" ein wahrlich unterhaltsames und bestens tanzbares Reggae-Album der "alten Schule".
(rs)



Salzburger Nachrichten, 21.06.2002, S. 5, Peter Gnaiger

Reggae ist Leben
Wenn Sixth Revelation im Rockhouse auftritt, ist das mehr als ein Konzert: Papa D.: "Wenn all Reggae hören würden gäbe es keine Psychiater".

Da ist es wieder: "I got a cool - cool - cool - Vibration ..." Am frühen Morgen unter der Dusche - beim Streichen des Butterbrots - wenn ich durch die Gänge des Pressezentrums schlendere - immer dieselbe Melodie, immer der gleiche Text. Nicht, dass der Song im Radio rauf und runter gespielt würde. Aber seit ich den zweiten Song des neuen Sixth-Revelation-Albums "Walking on the Rainbow" gehört habe, Cool Vibration eben, krieg ich ihn nicht mehr aus dem Gedächtnis. So etwas nennt sich klassischer Sommer-Hit.

Seit Jahren sind die sechs Jamaikaner eine feste Größe europäischer Reggae-Festivals. Sie sind es gewohnt vor 20.000 Fans zu spielen. "So viele kommen wohl nicht ins Rockhouse" sagt Papa D. Sein Grinsen bringt ungefähr 45 Zähne ans Tageslicht. Der Songwriter und Sänger kam mit seinem Keyboarder Tolla Williams zum Life-Gespräch. Erste Lektion: Rastas begrüßen sich durch sanftes, aber bestimmtes Zusammenführen der Fäuste.

"Yo, Mann", sagt Papa D. "Genau so geht das". Zu Salzburg hat er ohnehin ein ganz besonderes Verhältnis: "In den 80er-Jahren nannten wir uns auf Jamaika Salzburg-Connection". Warum? "Unser  Bassist (Bassie Williams, Anm.) hat ein Buch darüber gelesen. Muss ein cooler Platz sein, dachten wir." Was in der Karibik exotisch wirkte, erwies sich in Mitteleuropa allerdings kontraproduktiv. Also: Sixth Revelation war geboren.
"Reden wir über Reggae", sage ich. "Das heißt: Reden wir über's Leben", sagt PapaD. Denn Reggae spürt man oder nicht. "Nimm die Kinder. Wenn die Reggae hören, sind sie gut drauf. Diese Musik ist dreidimensional, kommt von Innen. Sie bescheißt nicht, verstehst du?" Und Tolla fügt hinzu: "Wir machen Ohrwurm-Reggae. Nenn es ruhig Pop. Denn in der ureigenen Definitoin von Pop waren auch Bob Marley und AC/DC Pop-Musiker. Populär eben".

"Yo  Mann, das ist Roots-Reggae, was wir spielen. Blüten verblühen, aber die Wurzel bleibt ewig, glaub mir Bruder". Die beiden lehnen sich zurück: "Yeah, wir predigen Toleranz, alles gemeinsam zu machen, alle respektieren". Dann stimmt Papa D. den Gospel "We shall overcome" an. Direkt in der Schallmooser Hauptstraße. Eine Mutter mit Kinderwagen dreht sich um und lacht. "So einfach ist das Leben?" frage ich. "Yo!" sagt Tolla. "Und was macht ihr, wenn ihr eure erste Dollar-Million verdient habt?" frage ich noch. "Dann spielen wir bei dir im Garten", sagt Papa D. und lacht aus vollem Hals. Leute, kauft die CD - ihr seid dann auch alle eingeladen ...




Festivalguide Rototom Sunsplash 2002

And finally, a few words on SIXTH REVELATION. Basically based in Jamaica, the band has been spreading reggae all over the world, playing with such legends as Mighty Diamonds, Josey Wales or Charlie Chaplin, just to name a few. In the mid nineties they were among the first reggae artists to make it on MTV.

The SIXTH REVELATION's live performances are amongst the best one can imagine. If you have not experienced it yourself you would not believe that. Papa D's unique, cristal clear voice is really live.

This summer Sixth Revelation will present their 4th album "Walking On The Rainbow" which was just released in May.





RootZ, die Reggaeseiten, Musik:

Zwar haben die Jungs von Sixth Revelation ihre Base in Bayern (ich frage mich, wie man das als afrikastämmiger Herbsmoker überhaupt aushalten kann), sie kommen allerdings allesamt von der von uns so heißgeliebten Reggaeinsel Jamaika. 
Fast zwanzig Jahre  arbeiten die fünf Musiker schon miteinander und haben die beinahe schon klassische Laufbahn jamaikanischer Bands hinter sich: zu Schulzeiten gründeten sie die Band „Salzburg Connection“ (nomen est omen, was ihre jetztige Base angeht?) und wurden schon bald „talk of the region“. Der nächste Schritt waren Auftritte in Hotels Jamaikas, wo sie ein sehr beliebter Liveact waren.
 

Die Kontakte zu Musikern, wie Mighty Diamonds, Bunny Wailer, Burning Spear oder Jimmy Cliff steigerten den Bekanntheitsgrad der Band immens, was in mehrere internationale Touren mündete. 1992 waren die Sixth Revelation das erste Mal in Deutschland, was ihnen so gut gefiel, daß sie beschlossen, sich hier niederzulassen. 
  „Walking On The Rainbow ist das vierte Album der Band. Die 15 Tunes sind Roots Reggae mit vielen Popeinlagen, was das Album nicht schlecht macht, sondern eher die Hörerschaft vergrößern wird. Dazu gibt’s conscious Lyrix und sogar einen Ausflug in den Gospel mit ihrer Version von „We Shall Overcome“.






Reggaenode (www.reggaenode.de) CD reviews:

(peterB) - Sixth Revelation haben sich - insbesondere in ihrer Saison-Heimat im Süden Deutschlands einen echten Namen als eine der rootsigsten Live-Acts überhaupt gemacht. Auftritte unter anderem mehrfach am Chiemsee und Summerjam haben sie in der Reggae Szene berühmt gemacht, denn Sixth Revelation bringt eine extrem gute Roots-Reggae Mischung auf die Bühne. Die Haupt-Heimat der Band ist Jamaica und von dort bringt sie eben den wirklich originalen Sound nach Deutschland.

Sehr fett und wirklich ein gelungenes Album ist der neue longplayer der Band Walking on the Rainbow. Hier werden die klassischen Roots bis ins tiefste ausgespielt, Nighabinghy-Drumming eingebracht und alles immer mit gehörigem Anteil Rastafari. Peace love and Jah sind die Botschaften der Band, sie gipfeln im Gospel-Klassiker "We Shall Overcome", der im übrigen (spätestens beim zweiten Hinhören) wirklich verdammt gut ankommt.

Also: Sixth Revelation zeigt wieder einmal wo der Hase läuft, bei richtig guter Reggae Musik macht denen einfach keiner Konkurrenz im Land.


 


Bayrische Rundschau, 26.04.2002 zum Konzert im Nepomuk, Altenkunstadt am 19.04.2002

"Sixth revelation": Karibisches Flair im Nepomuk:

Mit einem "Maschinengewehr" in der Hand betrat "Sixth Revelation"-Sänger Papa D. die Bühne der Altenkunstadter Kleinkunstkneipe "Nepomuk". Keine Angst: Es löste sich kein Schuss. Es war nur seine Gitarre, geformt wie eine MG. Damit verschoss er Reggae-Salven im Sekundentakt, die die 450 entzückten Fans mitten ins Herz trafen.
Das Quintett aus Jamaica klang immer dann am packend ursprünglich und nicht nach einer feinen Touristenband. "Walking On The Rainbow" war für viele Fans der ultimative Mitsinghammer. Höhepunkt in kreativer Hionsicht waren der dunkel-bedrohliche Raggaemuffin-Kracher "Ram It" und der rockige Hit "Music A Play" ab, dessen verzerrte Gitarrenriffs das i-Tüpfelchen auf einer explosiven Reggae-Mixtur darstellten.
"Sixth Revelation" schenkten den Besuchern mit ihren warmen, locker-leicht vorgetragenen Reggae-Tönen ein Gefühl der Sorglosigkeit und Unbeschwertheit, das die Sehnsucht nach Sommer weckte.

 


Aus der Berichterstattung vom Summer Jam 2001 bei RootZ, den Reggaeseiten im Internet

Schon vor zwei Jahren hat Sixth Revelation den dritten Tag des Summerjam eröffnet. Auch heute  hat das Quintett, das eine Background-Sängern mitgebracht hatte, eine mehr als überzeugende Show geliefert. Sie haben den Reggae zwar nicht neu erfunden, schreiben aber sehr gutes Material und Sänger Papa D. hat eine bemerkenswerte Stimme, die dem Sound einen besonderen Charakter verleiht. 
 

Die meisten Stücke stammten vom letzten Album “Don`t Stop trying“, es waren Lieder dabei, die sie auf dem neuen Album nächsten Jahr veröffentlichen wollen. 
Die Fünf spielten schon zusammen, als sie noch in die Schule gingen: „Wir hießen damals Salzburg-Connection, nach einem Buch, das wir gelesen hatten. Dabei hatten wir nur eine ungefähre Ahnung, wo Salzburg überhaupt liegt,“ erinnert sich Bassie, „Als wir aber begannen, in Hotels zu spielen, hatte unser Fahrer die Idee für den neuen Namen.“
 

Sixth Revelation ist nirgendwo richtig zuhause. Wenn sie in Deutschland leben, wohnen sie in der Nähe von München. Sie  haben aber auch schon für längere Zeit in Japan und in den USA gelebt und gespielt. Sehr oft zieht es sie auch zurück nach Jamaika, wo sie in einem Studio in Kingston aufnehmen. „Wir spielen überall dort, wo unsere Musik gefragt ist. Wir kommen aber immer wieder gerne nach Deutschland zurück, weil wir hier die meisten und sehr treue Fans haben. 


 

 
Aus dem Programmheft zum Sumer Jam 2001:

We come from Jamaica! Mit diesem zum Hit geratenen Heimatbewusstsein, das jeglichen Nationalstolz vermeidet, sondern bestenfalls für die pure Freude an eingängigen Riddims und bewußtseinserweiterterten Rauchwaren steht, sind die fünf Jungs aus Mo'Bay einst an den roots Reggae-Start gegangen. Anfang der 90er freundete sich die Truppe um Papa D. in Düsseldorf mit den Toten Hosen an und nahm in den Rheinklang-Studios von und mit NDW-Ikone Bodo Staiger ("Dreiklangdimensionen") das erste Album "Respect" auf. 
Seitdem zählt die Sixth Revelation zu den fleißigsten Festivalglobetrottern und hat sich bei ihren zahllosen Liveshows einen hervorragenden Ruf erspielt. Und obwohl sie mittlerweile in Süddeutschland beheimatet sind, findet sich "We Come From Jamaica" immer noch im Set der Sixth Revelation.


 

 
Aus dem Programmheft zum kult2000-Festival 29.09.-05.10.2000 in Dachau:

Music from our hearts to your souls, so beschreibt Papa D., Leadsänger der Gruppe, die Philosophie der Band. Die ursprünglich aus Montego Bay, Jamaica, stammende Band verließ vor einigen Jahren ihre Heimat und tourt seitdem als musikalischer Botschafter in Sachen Reggae durch alle fünf Kontinente.
Bei ihren Konzerten wird deutlich, daß es SIXTH REVELATION während ihrer Reisen rund um den Globus gelungen ist, eine nahezu einzigartige Neuinterpretation karibischer Musiktradition zu schaffen. Sie stellen eine gekonnte Mischung aus Reggae, europäischen Popelementen, karibischen Songstrukturen und einer Vielzahl weiterer musikalischer Einflüsse dar.
Vor allem aber live entwickelt sich dieser Groove-Cocktail zu einem schweißtreibenden Vergnügen, zumal er von fünf Vollblutmusikern dargeboten wird, deren wichtigste Message der Spaß am Leben ist, ihre Mission aber durchaus mit der nötigen Ernsthaftigkeit vorantreiben.


 

 
31.08.2000, Traunreuth, Bayern
Interview mit Bassie Williams, Bassist von
The Sixth Revelation für das deutschsprachige Internetmagazin RootZ (von ID)

RootZ: Erzähle mir als erstes etwas über die Geschichte der Sixth Revelation Band.

Bassie: Die Geschichte von Sixth Revelation ist lang. Es begann als wir noch in die Schule gingen, wir sind alle aus Manchester, auf Jamaika.
Bevor wir uns trafen, konnte schon jeder von uns ein Instrument spielen, so beschlossen wir nach der Schulzeit eine Band zu formieren. Das war noch nicht Sixth Revelation, wir hießen Salzburg Connection, obwohl wir Europa nicht kannten, wir hatten nur den Namen dorther, Salzburg Connection.
Einige Jahre später, als wir begannen in Hotels auf Jamaika zu arbeiteten, änderten wir den Namen in Sixth Revelation.

RootZ: Wann war das?

Bassie: Das war `82. Das waren ich und Papa D., Tolla, Nasha, Gabor, und ein paar andere Jungs.

RootZ: Tolla, Dasha und Du, seid Ihr Brüder, Ihr habt alle den gleichen Nachnamen (Williams)?

Bassie: Nein, nein. Tolla und Dasha sind Brüder, ich und Tolla nicht. Wir  sind mehr als Brüder, weil die Musik uns zusammengebracht hat. Aber gesetzlich, ....., ich glaube nicht. Wir sind uns sehr nahe, jeder ist Familie. Seine Familie ist meine Familie und umgekehrt. Williams ist ein üblicher Name auf Jamaika, wie Brown in England.

RootZ: Wann seid Ihr dann nach Europa gekommen?

Bassie: Das erste mal nach Europa sind wir `91 gekommen, ja 1991, erst nach England. Von England sind wir nach Deutschland gekommen, um das  erste Chiemsee-Reggae zu sehen. Aber es war ein totaler Reinfall, es sollten dort nur 3 Bands sein, beim ersten Chiemsee Reggae gab es nur 3 Bands, es war ein Open Air, ganz klein, und es war total verregnet.

RootZ: So wie dieses Jahr!

Bassie: So wie jedes Jahr! Aber damals war es schlimmer, die Leute mussten gehen.
Im selben Jahr, 1992, haben wir die Promoter getroffen, sie suchten jemanden, der
Reggae-Musik spielt . Aber wir hatten kein Equipment dabei und sie arrangierten, dass wir Equipment bekamen und veranstalteten die gleiche Show noch einmal, 3 Wochen später, und sie luden Sixth Revelation ein. Das war also unsere erste Show in Deutschland. Wir haben viele Leute beeindruckt.

RootZ: Und da habt Ihr beschlossen in Traunreut zu bleiben? Warum hier, mitten in Bayern?

Bassie: Ich weiß nicht, warum die erste Ecke, in die wir kamen Bayern war. Aber wir trafen A.M.O.K hier und sie wurden unsere Manager, das ist einer der Hauptgründe, weil unser Management hier ist.

RootZ: Und es gefällt Euch hier auf dem Land?

Bassie: Ja, es ist cool. Wir mögen es, es ist ein guter Platz zum Relaxen. Wir sind fast jedes Wochenende weg und haben Action und wenn wir zurückkommen, ist es gut einen ruhigen Ort zu haben. Letzten Sonntag zum Beispiel waren wir in Dortmund, in Waltrop, nächstes Wochenende sind wir im Osten. Es ist besser einen Ort zu haben, wo man ausspannen kann. Es ist ruhig hier.

RootZ: Erzähle mir etwas über Eure Musik, wie würdest Du Euren Musikstil beschreiben und wer oder was hat Eure Musik beeinflusst.

Bassie: Unsere Musik ist original Reggae Musik. Der Einfluß, dass wir diese Musik spielen, kommt daher, wo wir aufgewachsen sind. Wir waren dort als Ska aufkam, wir waren dort und Ska war Jamaika, und von Ska zu Rocksteady, das war Jamaika. Als der Reggae begann, machte jeder von uns Musik, nicht als Band, sondern jeder für sich, und wir spielten Reggae. Und ich beschloss auch Reggae zu machen. Und wir trafen viele andere Künstler, weil wir eine Menge Studiomusik für andere jamaikanische Künstler machten, manche waren bekannt, manche nicht. Du siehst, es war ganz natürlich diesen Weg zu gehen.
Zuvor in den Hotels auf Jamaika mussten wir jede Art von Musik spielen, deshalb können wir alles spielen, wir spielen Jazz, Soul, Funk, alles,  weil wir das in den Hotels mussten.
Den Reggae, den wir spielen, geht durch das ganze Spektrum an Reggae, wir machen Roots-Reggae, wir machen Dancehall-Reggae und das was dazwischen ist.
Das ist für uns original Reggae, alle Reggaearten zu verbinden und für die Leute zu spielen, so dass das Publikum eine Vorstellung bekommt, was alles Reggae ist.
Als wir nach Europa kamen, sahen wir, dass es viele Bands gibt, die sagen sie spielen Reggae, aber wenn ich es anhöre: Das ist kein Reggae! Das ist definitiv nicht  Reggae. Wir spielen den echten!

RootZ: Und was ist die Message Eurer Musik, Eurer Texte?

Bassie: Hm, jeder Song handelt von etwas anderem. Aber im Großen und Ganzen, ich würde sagen, Frieden ist eines der Hauptdinge, die wir unterstützen wollen, und wie man diesen Frieden erlangen kann und Liebe zu den Mitmenschen, daran fehlt es hauptsächlich und das ist der Grund, warum es so viel Krieg gibt. Das wollen wir mit unserer Musik rüberbringen, überall wo wir zum Spielen hinkommen. Und wir wollen sie wissen lassen, dass Reggae eine Gefühlssache ist, Musik fürs Gefühl. Wenn Du zu Reggae tanzt, fühlst Du den Reggae zuerst und dann tanzt Du ihn. Und wir hoffen, dass wenigstens einige Leute dabei ruhiger werden und relaxen.

RootZ: Und wer schreibt Eure Songs?

Bassie:  Unsere meisten Texte schreibt Papa D. und Tolla, Tolla schreibt die DJ-Texte.

RootZ: Und wer komponiert die Lieder?

Bassie: Die Musik wird von uns allen zusammen komponiert. Wir setzen uns hin und einer hat eine Idee und dann wir sehen was das Gefühl so ergibt, es ist eine Gefühlssache.

RootZ: Du hast mir erzählt, dass Ihr vor 2 Wochen ein Konzert in Leipzig gegeben habt. Wie war die Stimmung dort? Gibt es da einen Unterschied zwischen West und Ost?

Bassie: Oohh, Leipzig! In einigen Städten im Osten gibt es keinen Unterschied, Leipzig ist eine große Stadt, da gibt es keine Unterschiede in Deutschland, nicht bei den großen. An einigen Stellen sieht man, dass z.B. die Straßen repariert werden, ja,  aber die Menschen sind die gleichen. Bei den Menschen gibt es keine Unterschiede, jeder möchte das Gleiche im Leben. Es ist dasselbe Deutschland, ich verstehe nicht, warum man da immer Unterschiede sieht. An einigen Stellen ist die Infrastruktur schlechter, nicht viel, aber man kann sehen, dass daran gearbeitet wird. Das ist alles.

RootZ: Im Moment gibt es eine Menge Diskussionen und Aktionen gegen Rassismus und Diskriminierung von Ausländern. Was denkst Du darüber?

Bassie: Einige Leute machen das notwendig, weil sie anders denken.
Siehst Du, auf Jamaika haben wir Jamaikaner. Wenn Du jemanden siehst, der weiß und nicht schwarz ist, heißt das nicht, dass er kein Jamaikaner ist. Wir haben auch weiße Jamaikaner, wir haben indische Jamaikaner, chinesische Jamaikaner, alles Leute die auf Jamaika geboren sind. Ihre Mutter ist dort geboren und ihr Vater ist dort geboren und auch der Großvater ist dort geboren, wir sind alle Jamaikaner. Deshalb ist das Motto von Jamaika auch: Von überall her, aber ein Volk. Wir kennen das nicht, jemanden wegen seiner Hautfarbe zu diskriminieren. Als wir hierher kamen waren wir überrascht wie die Leute hier denken. People is people! Wir haben die ganze Welt bereist, wir waren in Japan, aber überall sind die Menschen die gleichen, eine andere Sprache, aber die gleichen Menschen. In England, in ganz Europa, die gleichen Menschen, in Afrika, überall die gleichen Menschen.
Aber weil einige Leute radikal werden und sich bekämpfen, kommen die Diskussionen auf zwischen denen die verteidigen und denen die dagegen sind. Aber ich verstehe nicht, wie es überhaupt dazu kommt, das macht keinen Sinn.

RootZ: Habt Ihr irgendwo auf der Welt selbst Erfahrung mit Rassismus und Diskriminierung gemacht?

Bassie: Nein. Nirgendwo. Wir machen einfach Musik und die Leute sind glücklich und tanzen und lachen. Auch nicht im Osten, in Leipzig. Wir spielen da für viele verschiede Leute bei einem Konzert, vielleicht ein Viertel dort sind Skinheads, die am weitesten rechts von allen, oder was auch immer, aber sie genießen die Musik, tanzen, trinken, sind happy und dann gehen sie wieder nach Hause. Yah man, Skinheads beim Reggaekonzert, da ist gute Musik, ein gutes Feeling, sie kommen zum relaxen, nicht zum kämpfen, lassen die Farbigen in Ruhe, zumindest an diesem Abend, und haben Spaß und tanzen. Beim letzten Konzert war eine Gruppe, die sind 16 Kilometer zu Fuß gelaufen, um unsere Show zu sehen und Reggae zu hören. Und es hat ihnen wirklich gefallen, sie haben nicht bereut, dass sie so weit gelaufen sind.

RootZ: Was sind Eure Pläne für die nächste Zeit?

Bassie: Oh, wir haben eine Menge Konzerte. Wir sind Backing-Band für einen bekannten jamaikanischen Künstler und gehen mit ihm auf Tournee, um ihn zu unterstützen und die Musik für ihn zu machen, da sind wir ab 15. November unterwegs.
Gleichzeitig arbeiten wir auch an unserem neuen Album. Wenn wir nicht proben, arbeiten wir hier mit dem Keybord und dem Computer an den Riddims. Außerdem planen wir noch ein Video zur neuen Single zu machen. Diese Single wird wohl nicht auf dem neuen Album sein. Wir haben den Song schon oft live gespielt und die Leute mögen ihn. Damit sind wir bis mindestens Dezember beschäftigt.
Dann sind noch einige Shows in Planung, wir haben mehrere Agenturen, die uns für Shows buchen. Normalerweise haben wir im Januar/Februar nichts zu tun, aber wir werden sehen, wenn wir im Januar/Februar beschäftigt sind, fahren wir nicht nach Hause. Aber das wissen wir rechtzeitig, damit wir uns noch Winterstiefel kaufen können.

RootZ: Ich wollte in München Euer Album kaufen, habe sie aber nirgends bekommen und auch nicht bestellen können. Warum?

Bassie: Auch nicht bei WOM?

RootZ: Nein, man sagte mir, daß für das Album „Respect“ der Vertrieb gesperrt sei. Das neue Album „Dont’t Stop trying“ war nicht einmal im Computer gelistet.
Nur bei amazon habe ich beide CDs gefunden.

Bassie: Ich weiß nicht warum. Ich muss das mit dem Vertrieb abklären. Da ist einiges unklar. Es ist eine Gesellschaft aus Berlin, NovaTekk. Wir müssen vielleicht mit ihnen reden, warum sie die Aufnahmen nicht rausgeben. „Respect“ wird durch Virgin vertrieben.
Ok, ich werde rausfinden, was da los ist.

RootZ: Was denkst Du über das Internet?

Bassie: Das Internet ist, eine gute Sache, wenn Du klug damit umgehst, du musst wissen was du tust, sonst verschwendest Du viel Geld. Wir z.B. nutzen das Internet für viele Dinge. Wir haben bestimmte Musikprogramme, wenn die mit manchen PC-Komponenten nicht kompatibel sind, downloaden wir das richtige. Das ist ein guter Nutzen des Internets. Ich mag das, es ist besser als in den Laden zu gehen.

RootZ: Und Songs downloaden, was hältst Du davon?

Bassie: Das kann man machen, ja. Es nimmt den Plattenfirmen etwas von ihrem Einkommen, ihrem Geschäft. Die Plattenindustrie war zu unantastbar, es war notwendig das freier zu machen. Die großen Gesellschaften hatten das Sagen und begannen auszuwählen, ich würde fast sagen, die Musik zu stehlen, die an der Spitze sein soll. Wenn du die Charts anhörst, die Top20, egal von welchem Land, wirst du merken dass diese Musik nicht wirklich etwas Positives aussagt, die meisten Hits haben eine negative Aussage. Aber das bringt die „vibes“ zu den Leuten, music is a very powerfull thing. Ich denke deshalb ist es notwendig, dass man im Internet mit MP3 Musik kostenlos herunterladen kann, so dass die Leute überall an gute Musik herankommen. Wenn du dir das anhörst, das ist nicht die richtige Musik um einen jungen ehrlichen Menschen zu formen. Was für Musik ist das denn, nach der sie ihr Leben leben! Egal was die Leute sagen, Musik ist so mächtig, dass die Leute nach dem leben, was sie in den Songs hören und davon geprägt werden. Deshalb muss man den Kindern etwas geben, was sie als Richtschnur nehmen können. Das wäre gut, und dann wird die nächste Generation vielleicht besser. Ich hoffe es. Es sieht so aus, als würde die nächste Generation schlechter, aber es wäre schön, wenn sie besser werden würde als die unsrige, überall Frieden und weniger Sorgen.

RootZ: Tja, das war es schon. Gibt es noch etwas, was Du den Lesern von RootZ sagen möchtest?

Bassie: Den Lesern von RootZ, was könnte ich ihnen sagen, ich habe RootZ noch nie gelesen. All die Leute, die Reggaemusik und überhaupt gute Musik, nicht nur Reggae, unterstützen, macht weiter so, wir brauchen das. Das möchte ich sagen: Unterstützt weiterhin gute Musik!

RootZ: Vielen Dank!

Bassie: Kein Problem!
 


 

 
From the Jazz and Roots club, autumn 1997 programme:

Direct from Montego Bay we are please to Kick off a first British tour for a well known Jamaican Reggae band, reformed in the mid 1980's and masterminded by Anthony Johnson, aka Papa D, the Sixth Revelation creates a fascinating blend of a traditional Reggae sound perfectly combined with dace hall-parts and "original-reality" influences. On the Jamaican Reggae scene they have played with stars such as Bunny Wailer, Shabba Ranks and Yellowman and gained cult status at both the Jamaican and Japan sunsplash festivals.


 

 
Aus: Memminger Meile, 14.06. - 10.07.1993:

Nach einer ausgedehnten USA-Tournee kam The Sixth Revelation aus Montego Bay/Jamaica im Frühjar 1993 erstmals nach Europa. The Sixth Revelation ist in der jamaicanischen Reggaeszene wohlbekannt, und hat unter anderem schon mit Bunny Wailer, Steel Pulse, Shabba Ranks und Yellowman zusammen gespielt. Wiedergegründet in der Mitte der 80er Jahre, bestechen Mastermind Anthony Johnson alias Papa D und The Sixth Revelation durch traditionelle Reggaeklänge, die sie in gekonnter Weise mit Dancehall-Komponenten und "Original-Reality" Einflüssen verbinden. The Sixth Revelation gelang es als einziger Band in der Geschichte des renommierten "National Jamaica Music Festival" die ersten beiden Plätze gleichzeitig zu belegen. Die Band trat in ihrere Heimat schon mehrmal auf dem berühmten Reggae-Sunsplah-Festival auf, und genießt dort seit langem Kultstatus. 1987 spielten sie auf dem Japansplash-Festival vor 40.000 begeisterten Zuschauern. Ihr aktuelles Album "Upliftment" erhielt hervorragende Rezensionen und plazierte sich in den Reggae-Route Charts auf Anhieb auf Platz 18. The Sixth Revelation wird ihren Ruf als hervorragende Live-Band unter Beweis stellen und mit ihrer Spielfreude und energiegeladenen Liveshow die Hallen und Clubs in Deutschland zum Kochen bringen und jedes noch so abgebrühte Publikum verzaubern. Für das Frühjahr 1993 ist die europaweite Veröffentlichung eines neuen Albums in Vorbereitung, mit dem eine neue und einzigartige Stimme die internationale Welt des Reggae betreten wird.


 
 
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